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Glaukom | Grüner Star

Medikamentöse und operative Behandlungs­möglich­keiten

Ein Glaukom kann mit Augentropfen, per Lasereingriff oder durch eine Operation behandelt werden. Ziel ist es, den Augen­innendruck zu senken und dadurch das Risiko für Sehschäden und Erblindung zu verringern.

Der Begriff Glaukom bezeichnet ver­schie­dene Augen­er­kran­kun­gen, bei denen der Sehnerv geschädigt wird. Dies führt dazu, dass das Gesichtsfeld immer größere Lücken aufweist. In fortgeschrittenen Stadien nimmt auch die Sehschärfe ab. Eine häufige Ursache ist meist ein zu hoher Augeninnendruck.

Einen erhöhten Augeninnendruck zu senken, kann helfen, den schlei­chen­den Sehverlust zu verzögern oder aufzuhalten. Heilen lässt sich ein Glaukom nicht, da bereits ent­stan­dene Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Deshalb raten wir immer wieder zur Glaukomvorsorge.

Medikamentöse Therapie eines Glaukoms

In der Therapie des Glaukoms stehen verschiedene Substanzen zur Verfügung, die heute meistens als Augentropfen verabreicht werden.

  • Betablocker: Sie verringern die Produktion des Kammerwassers und werden häufig als erstes Mittel verschrieben.
  • Cholinergika: Sie erhöhen den Abfluss des Kammerwassers. Auch Cholinergika sind bewährte Medikamente zur Behandlung des Grünen Stars.
  • Prostaglandine: Sie erhöhen ebenfalls den Abfluss des Kammerwassers und werden wie Betablocker häufig als erstes Mittel verschrieben.
  • Alpha-Agonisten: Sie verringern die Produktion des Kammerwassers und erhöhen gleichzeitig dessen Abfluss.
  • Karboanhydrasehemmer: Sie verringern die Produktion des Kammerwassers.

Welche Mittel sich beim Patienten eigenen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierzu beraten wir Sie gern.

Nebenwirkungen

Die Augentropfen können unter­schiedliche Neben­wirkungen haben. Jedes Mittel kann das Auge reizen und beispielsweise Juckreiz und Rötungen hervorrufen. Manche Wirkstoffe - etwas Betablocker - können das Herz-Kreis­lauf-System und die Atmung belasten. Um die Wahr­schein­lich­keit für Neben­wir­kungen zu senken, wird empfohlen, die Augen nach dem Eintröpfeln für drei Minuten zu schließen. Man kann auch mit dem Finger den inneren Augenwinkel leicht zu­drü­cken. Beides soll dafür sorgen, dass die Tropfen im Auge wirken und nicht in den Nasen-Rachen-Raum fließen, wo sie über die Schleim­haut in den Körper aufgenommen werden.

Glaukom-Operation

Wenn eine ausreichende Senkung des erhöhten Augeninnendruckes durch Medika­mente (z.B. Tropfen, Tabletten) nicht erfolgreich oder möglich ist, raten wir zur Glaukom-Operation. Sie hat zum Ziel, den Abfluss des Kammer­wassers zu verbessern oder die Kammer­wasser­bildung zu verringern.

Der Eingriff wird entweder in örtlicher Betäubung durch Tropf­anäs­the­sie oder Einspritzung eines Betäubungsmittels unter die Binde­haut bzw. neben den Augapfel oder in Allgemein-Narkose durch­geführt. Über das vorgesehene Betäugungsverfahren, seine Wir­kun­gen und mögliche Neben­wirkun­gen/Risiken sowie seine Vor- und Nachteile wird jeder Patient gesondert aufgeklärt.

Es gibt verschiedene Operations­verfahren, deren wesentliche wir nachfolgend aufführen. Die Glaukom­operationen sind augenärztliche Standardeingriffe. Sie werden unter dem Operationsmikroskop durch­geführt, einige mittels Lasertechnik. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren erläutern wir Ihnen im persönlichen Aufklärungsgespräch.

Folgende Informationen werden aus dem Aufklärungsbogen "Operation des Grünen Stars" (Herausgeber: Prof. K. Ulsenheimer (Medizinrecht), Grün­dungs­hrsg.: Prof. W. Weißauer, Fachgebietshrsg.: Prof. T. Kohnen, Autoren: Prof. M. Diestelhorst, Prof. T. Kohnen, Diomed in Thieme Compliance GmbH) zitiert:

„FLigHT“ - eine neue Behandlungsoption für den „Grünen Star“/ Glaukom

(„Femtosekunden-Laser image guided High-precision Trabekulotomy“)

Auf der Tagung der Europäischen Vereinigung für Katarakt- und refraktive Chirurgie im September 2024 in Barcelona gab es wieder zahlreiche Neuigkeiten für Diagnostik wie OP.

Von der Firma ViaLase wurde mit dem ViaLux erstmals ein Femtosekundendenlaser für die Behandlung des Glaukoms vorgestellt.

Während im ersten Schritt der Kammerwinkel des Auges über eine Kontaktoptik (ViaVue) untersucht und auf einem Monitor über 360° angesehen werden kann, wird der Behandlungsbereich festgelegt. Danach wird über ein spezielles Kontaktsystem (ViaLens) der Laser direkt an das Auge angekoppelt, der ausgewählte Bereich eingestellt und mittels Femtosekundenlaser ein definierter Abschnitt aus dem Trabekelwerk quasi herausgeschnitten.


Grafik zur Funktionsweise des FLigHT  

Ohne das Auge zu eröffnen, ohne Blutung, hochpräzise.


Dr. Rasch beim ersten Training am ViaLux-Femtolaser, im Hintergrund rechts der Entwickler und CEO der Firma ViaLase Prof. Juhasz (ESCRS 2024, Barcelona)  

Dr. Rasch beim ersten Training am ViaLux-Femtolaser, im Hintergrund rechts der Entwickler und CEO der Firma ViaLase Prof. Juhasz (ESCRS 2024, Barcelona)

In einer Demo-Übung konnte Dr. Rasch an einem Kunststoff-Auge erste Einblicke in die Möglichkeiten dieses hochpräzisen Verfahrens gewinnen.

Wir hoffen, dass noch 2025 das Gerät für Deutschland zertifiziert wird und wir so auch in Potsdam dieses hoffnungsvolle Verfahren anwenden können. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Iridotomie

In der Peripherie der Regenbogenhaut (Iris) wird von außen mittels Laserstrahlen eine kleine Öffnung angelegt, die den Abfluss des Kammerwassers über den Kammerwinkel verbessert. Im Unterschied zur chirurgischen Iridektomie muss das Auge dazu nicht eröffnet werden. Die Iridotomie wird vor­nehmlich bei engem Kammerwinkel (Engwinkelglaukom) und bei akut auftretender Augen­innen­druck­steigerung ("Glaukomanfall") eingesetzt.

Filtrationsoperation/ Trabekulektomie

Ein neuer Abflussweg wird unter der Bindehaut durch eine sehr kleine Öffnung in der Lederhaut geschaffen und in diesem Bereich ein Irisfenster (Iridektomie) angelegt. Dadurch kann das Kammer­wasser leichter aus dem Auge zur Augenhöhle abfließen.

Goniotomie, Trabekulotomie, Goniokürettage

Z. B. beim angeborenen Glaukom werden mit einem feinen nadelartigen Messer oder vergleichbar feinen Instrumenten/Trabektom Gewebe/ Membranen vor dem Trabekelmaschenwerk durchtrennt, um den Abfluss des Augenwassers aus dem vorderen Augenabschnitt zu verbessern.

Visko-kanalostomie/ -kanaloplastik

Ähnlich wie bei der Kammerwinkelchirurgie (Nr. 4) wird zur Verbesserung des Kammer­wasser­abflusses eine gelartige Substanz/ ein Kunststoff-Faden in den Abflusskanal ein­ge­spritzt/ ein­gespannt.

Zyklokryo, -photokoagulation

Ein Teil des Ziliarkörpers, der das Kammerwasser bildet, wird durch einen Kältestab (Zyklo­kryo­koa­gu­lation) oder durch Laserenergie (Zyklophotoagulation) verödet. Dadurch wird in der Folgezeit weniger Augenwasser gebildet. Diese Methode wird häufig bei Sekundärglaukomen durchgeführt, die z.B. als Folge einer bestehenden Augenentzündung, einer Thrombose im Auge oder bei Gefäß­ver­än­de­run­gen (Diabetes) entstehen.

Laserbehandlung im Kammerwinkel, Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT)

Nach Betäubung der Hornhaut und Aufsetzen eines Kontaktglases wird im Kammerwinkel in aus­ge­wählten Abschnitten mit niedrigdosiertem Laserlicht behandelt. Dieses Verfahren eignet sich bei geringer Augen­innen­druck­erhöhung" (Zitatende) und wird oft bereits vor einer Tropftherapie em­pfoh­len.

Die SLT Lasertherapie benutzt sehr kurze Lichtimpulse mit geringer Energie und zielt nur auf die spe­zi­fischen Melanin bzw. Pigmentzellen im Auge. Diese Zellen werden danach über einen re­ge­ne­ra­tiven, körpereigenen Selbst­heilungs­prozess erneuert; auf diese natürliche Weise wird der Kammer­wasser­abfluss wieder hergestellt.

Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden und dauert in der Regel nicht länger als fünf Minuten. Durch die grünen Laserlichtimpulse, die sehr kurz (0,000000003 Sekunden) und extrem niedrig dosiert sind, wird die Laserenergie nur selektiv auf die Pigmentzellen im Auge übertragen. Über einen regenerativen, körpereigenen Selbsheilungsprozess werden diese Zellen erneuert. Das umliegende Gewebe und der Rest des Auges bleiben völlig unberührt und unbeschädigt. Der Abfluss ist nicht mehr blockiert, das Kammerwasser kann wieder ungehindert abfließen und der Augeninnendruck sinkt.

Im Vergleich zu anderen Lasertherapien ist die SLT eine sanfte, nicht-invasive gewebeschonende Behandlung, die bedenkenlos wiederholt werden kann.

Die SLT-Behandlung ist insbesondere indiziert bei

  • Offenwinkelglaukom, Pseudoexfoliationsglaukom oder Pigmentglaukom
  • Wenn Sie Glaukomtropfen nicht vertragen, oder Schwierigkeiten beim Tropfen haben.
  • Wenn Sie bereits Glaukomtropfen bekommen und die SLT zusätzlich kombiniert werden soll.
  • Wenn es für Sie schwierig ist, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Behandlungen wahrzunehmen.
  • Wenn Sie eine ALT (Argon Laser Trabekuloplastik) Behandlung hatten und der Augendruck wieder angestiegen ist.

Was passiert, wenn die SLT den Augendruck nicht senken kann?

Die SLT vermindert den Augendruck um bis zu 30% und wirkt bei 75 bis 85% der behandelten Patienten. Falls die SLT bei Ihnen nicht wirken sollte, stehen Ihrem Arzt weiterhin die traditionelle Medikamententherapie, sowie spezielle operative Eingriffe zur Verfügung.

Weiterhin werden folgende zwei Optionen aus dem oben benannten Werk zitiert:

  • "Implantate: Das Kammerwasser wird über ein kleines Implantat (Kunststoffschlauch) aus der Augenkammer in die Augenhöhle abgeleitet und so der Augeninnendruck gesenkt.
  • Kombination aus Filtrationsoperation (Nr. 3, Nr. 4) und Katarakt-Operation (bei Grünem und Grauem Star): Die modernen Operationstechniken ermöglichen es, den Grauen Star (Katarakt) und den Grünen Star (Glaukom) gleichzeitig zu operieren. Dabei wird die getrübte Linse (Katarakt) über einen Hornhauteinschnitt mittels der Ultraschallenergie verflüssigt (Phakoemulsifikation), abgesaugt und eine neue Kunststofflinse zur Verbesserung der Sehfähigkeit eingesetzt. Kommt dieses Verfahren für Ihr Augen in Betracht, werden Sie darüber gesondert aufgeklärt." (Zitatende)

„FLigHT“ - eine neue Behandlungsoption für den „Grünen Star“/ Glaukom

(„Femtosekunden-Laser image guided High-precision Trabekulotomy“)

Auf der Tagung der Europäischen Vereinigung für Katarakt- und refraktive Chirurgie im September 2024 in Barcelona gab es wieder zahlreiche Neuigkeiten für Diagnostik wie OP.

Von der Firma ViaLase wurde mit dem ViaLux erstmals ein Femto­sekunden­den­laser für die Behandlung des Glaukoms vorgestellt.

Während im ersten Schritt der Kammer­winkel des Auges über eine Kontaktoptik (ViaVue) untersucht und auf einem Monitor über 360° angesehen werden kann, wird der Behand­lungs­bereich festgelegt. Danach wird über ein spezielles Kontaktsystem (ViaLens) der Laser direkt an das Auge angekoppelt, der ausgewählte Bereich eingestellt und mittels Femto­sekunden­laser ein definierter Abschnitt aus dem Trabekelwerk quasi herausgeschnitten.


Grafik zur Funktionsweise des FLigHT  

Ohne das Auge zu eröffnen, ohne Blutung, hochpräzise.


Dr. Rasch beim ersten Training am ViaLux-Femtolaser, im Hintergrund rechts der Entwickler und CEO der Firma ViaLase Prof. Juhasz (ESCRS 2024, Barcelona)  

Dr. Rasch beim ersten Training am ViaLux-Femtolaser, im Hintergrund rechts der Entwickler und CEO der Firma ViaLase Prof. Juhasz (ESCRS 2024, Barcelona)

In einer Demo-Übung konnte Dr. Rasch an einem Kunststoff-Auge erste Ein­blicke in die Möglichkeiten dieses hochpräzisen Verfahrens gewinnen.

Wir hoffen, dass noch 2025 das Gerät für Deutschland zertifiziert wird und wir so auch in Potsdam dieses hoffnungs­volle Verfahren anwenden können. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Iridotomie

In der Peripherie der Regenbogenhaut (Iris) wird von außen mittels Laser­strahlen eine kleine Öffnung angelegt, die den Abfluss des Kammerwassers über den Kammerwinkel verbessert. Im Unterschied zur chirurgischen Iridek­tomie muss das Auge dazu nicht eröffnet werden. Die Iridotomie wird vor­nehmlich bei engem Kammerwinkel (Engwinkelglaukom) und bei akut auftretender Augen­innen­druck­steigerung ("Glaukomanfall") eingesetzt.

Filtrationsoperation/ Trabekulektomie

Ein neuer Abflussweg wird unter der Bindehaut durch eine sehr kleine Öffnung in der Lederhaut geschaffen und in diesem Bereich ein Irisfenster (Iridektomie) angelegt. Dadurch kann das Kammer­wasser leichter aus dem Auge zur Augenhöhle abfließen.

Goniotomie, Trabekulotomie, Goniokürettage

Z. B. beim angeborenen Glaukom werden mit einem feinen nadelartigen Messer oder vergleichbar feinen Instrumenten/Trabektom Gewebe/ Membranen vor dem Trabe­kel­maschen­werk durchtrennt, um den Abfluss des Augenwassers aus dem vorderen Augenabschnitt zu verbessern.

Visko-kanalostomie/ -kanaloplastik

Ähnlich wie bei der Kammer­winkel­chirurgie (Nr. 4) wird zur Verbesserung des Kammer­wasser­abflusses eine gelartige Substanz/ ein Kunststoff-Faden in den Abflusskanal ein­ge­spritzt/ ein­gespannt.

Zyklokryo, -photokoagulation

Ein Teil des Ziliarkörpers, der das Kammer­wasser bildet, wird durch einen Kältestab (Zyklo­kryo­koa­gu­lation) oder durch Laser­energie (Zyklo­photo­agulation) verödet. Dadurch wird in der Folgezeit weniger Augenwasser ge­bil­det. Diese Methode wird häufig bei Sekundärglaukomen durchgeführt, die z.B. als Folge einer bestehenden Augen­ent­zündung, einer Thrombose im Auge oder bei Gefäß­ver­än­de­run­gen (Diabetes) entstehen.

Laserbehandlung im Kammerwinkel, Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT)

Nach Betäubung der Hornhaut und Auf­setzen eines Kontaktglases wird im Kammer­winkel in aus­ge­wählten Abschnitten mit niedrigdosiertem Laserlicht behandelt. Dieses Verfahren eignet sich bei geringer Augen­innen­druck­erhöhung" (Zitatende) und wird oft bereits vor einer Tropftherapie em­pfoh­len.

Die SLT Lasertherapie benutzt sehr kurze Lichtimpulse mit geringer Energie und zielt nur auf die spe­zi­fischen Melanin bzw. Pigmentzellen im Auge. Diese Zellen werden danach über einen re­ge­ne­ra­tiven, körper­eigenen Selbstheilungsprozess erneuert; auf diese natürliche Weise wird der Kammer­wasser­abfluss wieder hergestellt.

Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden und dauert in der Regel nicht länger als fünf Minuten. Durch die grünen Laserlichtimpulse, die sehr kurz (0,000000003 Sekunden) und extrem niedrig dosiert sind, wird die Laserenergie nur selektiv auf die Pigmentzellen im Auge übertragen. Über einen regenerativen, körper­eigenen Selbst­heilungs­prozess werden diese Zellen erneuert. Das umliegende Gewebe und der Rest des Auges bleiben völlig unberührt und unbeschädigt. Der Abfluss ist nicht mehr blockiert, das Kammerwasser kann wieder ungehindert abfließen und der Augeninnendruck sinkt.

Im Vergleich zu anderen Laser­thera­pien ist die SLT eine sanfte, nicht-invasive gewebe­schonende Behandlung, die bedenkenlos wiederholt werden kann.

Die SLT-Behandlung ist insbesondere indiziert bei

  • Offenwinkelglaukom, Pseudo­exfolia­tions­glaukom oder Pigmentglaukom
  • Wenn Sie Glaukomtropfen nicht vertragen, oder Schwierigkeiten beim Tropfen haben.
  • Wenn Sie bereits Glaukomtropfen bekommen und die SLT zusätzlich kombiniert werden soll.
  • Wenn es für Sie schwierig ist, regelmäßige Kontroll­unter­suchungen und Behandlungen wahrzunehmen.
  • Wenn Sie eine ALT (Argon Laser Trabekuloplastik) Behandlung hatten und der Augendruck wieder angestiegen ist.

Was passiert, wenn die SLT den Augendruck nicht senken kann?

Die SLT vermindert den Augendruck um bis zu 30% und wirkt bei 75 bis 85% der behandelten Patienten. Falls die SLT bei Ihnen nicht wirken sollte, stehen Ihrem Arzt weiterhin die traditionelle Medikamenten­therapie, sowie spezielle operative Eingriffe zur Verfügung.

Weiterhin werden folgende zwei Optionen aus dem oben benannten Werk zitiert:

  • "Implantate: Das Kammerwasser wird über ein kleines Implantat (Kunststoffschlauch) aus der Augenkammer in die Augenhöhle abgeleitet und so der Augen­innen­druck gesenkt.
  • Kombination aus Filtrations­operation (Nr. 3, Nr. 4) und Katarakt-Operation (bei Grünem und Grauem Star): Die modernen Operationstechniken ermöglichen es, den Grauen Star (Katarakt) und den Grünen Star (Glaukom) gleichzeitig zu operieren. Dabei wird die getrübte Linse (Katarakt) über einen Hornhauteinschnitt mittels der Ultraschallenergie verflüssigt (Phakoemulsifikation), abgesaugt und eine neue Kunststofflinse zur Verbesserung der Sehfähigkeit eingesetzt. Kommt dieses Verfahren für Ihr Augen in Betracht, werden Sie darüber gesondert aufgeklärt." (Zitatende)

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Das Team der Potsdamer Augenklinik berät sie gern.
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