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LASIK oder Linsen | Sehen ohne Brille

Grundlagen refraktiver Chirurgie

Fehlsichtigkeiten und ihre Korrektur

Im menschlichen Auge sind es drei Strukturen, die für die Brech­kraft des Auges (Refraktion) verantwortlich sind: Die Ober­flä­chen­krüm­mung der Hornhaut, die Brechkraft der Linse und die Länge des Aug­apfels sowie das Verhältnis zueinander. Wenn die Abmessungen dieser drei Elemente perfekt aufeinander ab­ge­stimmt sind, wird das Licht direkt auf der Netzhaut fokussiert und der Mensch sieht scharf (= Emmetropie, Rechtsichtigkeit).

Häufig besteht jedoch ein Missverhältnis in der Relation dieser Ab­mes­sungen. Wir sprechen hier von Fehlsichtigkeiten oder einer "Refraktionsanomalie".

Darstellung eines Auges im Querschnitt eines Menschen ohne Fehlsichtigkeit

Myopie (Kurzsichtigkeit)

Das kurzsichtige Auge ist relativ zu lang. Es werden daher ein­fal­len­de Lichtstrahlen vor der Netzhaut gebündelt. Entfernte Ge­ge­nstände werden unscharf abgebildet. Je länger das Auge ist, des­to höher ist die Myopie. Myope Personen können nahe Objekte besser sehen als entfernte, was zu dem Begriff Kurzsichtigkeit geführt hat.

Die optische Korrektur erfolgt durch die Reduzierung der Brech­kraft und der damit verbundenen Verschiebung des Brenn­punktes nach hinten. Die dazu notwendigen Werte werden bei den Brillen oder Kontaktlinsen in "minus"-Dioptrien angegeben, z. B. -4,5 dpt.


Querschnitt eines Auges bei Kurzsichtigkeit  Querschnitt eines Auges bei Korrektur der Kurzsichtigkeit

Hyperopie (Übersichtigkeit, Weitsichtigkeit)

Das hyperope Auge ist relativ zu kurz. Einfallende Lichtstrahlen wer­den theoretisch hinter der Netzhaut gebündelt. Auf der Netz­haut entsteht ein unscharfes Bild. Jüngere Menschen können die zu ge­rin­ge Brechkraft des Auges ausgleichen, indem bereits beim Sehen in die Ferne die Linse stärker gekrümmt wird. Der Brennpunkt wird "nach vorn" auf die Netzhaut gelegt.

Diese Möglichkeit lässt allerdings mit dem Älterwerden nach, was jeder, auch der emmetrope Mensch, beim Sehen in die Nähe er­fah­ren muss. Die optische Korrektur erfolgt bei kurzen Augen durch Erhöhung der Brechkraft mit einer Sammellinse und der damit ver­bun­denen Verschiebung des Brennpunktes nach vorn. Die dazu notwendigen Werte werden bei Brillen oder Kontaktlinsen in "plus"-Dioptrien angegeben, z. B. +4,75 dpt.


Querschnitt eines Auges bei Weitsichtigkeit  Querschnitt eines Auges bei Korrektur der Weitsichtigkeit

Astigmatismus (Stabsichtigkeit)

Bei den meisten Menschen ist die Wölbung der Hornhaut in alle Rich­tungen fast gleich, ähnlich einer Kugeloberfläche. Ist die Horn­haut jedoch unterschiedlich stark gekrümmt, werden die Gegenstände verzerrt abgebildet und verzerrt gesehen. So wird zum Beispiel aus einem runden Fußball ein eiförmiger Rugbyball, aus einem Punkt beim Sehen ein Stab - deshalb auch die Be­zeich­nung Stabsichtigkeit.

Meist wird eine Stabsichtigkeit durch den Astigmatismus der Horn­haut verursacht, weshalb auch von "Horn­haut­ver­krüm­mung" ge­spro­chen wird. Es kann aber auch ein Astigmatismus der Augenlinse vor­liegen, also ein "Linsenastigmatismus". Dies muss bei den Vor­un­ter­suchun­gen mit geprüft und bei der Wahl der OP-Variante be­rück­sich­tigt werden.

Aberrationen - was ist das?

Nur bei sogenannten idealen optischen Systemen treffen die o.g. Strahlengänge sowohl für normalsichtige wie fehlsichtige Augen zu. Das menschliche Auge weist jedoch Ab­bildungs­fehler (Aber­ra­tionen) auf: Bildverzerrungen durch Unregelmäßigkeiten im optischen System. Wir kennen sowohl chromatische Aber­ra­tio­nen als auch sphärische Aber­ra­tionen. Diese sind zwar seit Jahr­zehnten bekannt, konnten jedoch bisher am Auge nicht ge­mes­sen werden. Mit der Entwicklung von Aberrometern eröffnen sich jetzt sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung verschiedener Seh­störungen neue Horizonte (chromat. Aber­ra­tio­nen bleiben dabei allerdings unberücksichtigt).

Fehlsichtigkeiten und ihre Korrektur

Im menschlichen Auge sind es drei Struk­turen, die für die Brech­kraft des Auges (Refraktion) verantwortlich sind: Die Ober­flä­chen­krüm­mung der Hornhaut, die Brechkraft der Linse und die Länge des Aug­apfels sowie das Verhältnis zueinander. Wenn die Abmessungen dieser drei Elemente perfekt aufeinander ab­ge­stimmt sind, wird das Licht direkt auf der Netzhaut fokussiert und der Mensch sieht scharf (= Emmetropie, Rechtsichtigkeit).

Häufig besteht jedoch ein Missverhältnis in der Relation dieser Ab­mes­sungen. Wir sprechen hier von Fehlsichtigkeiten oder einer "Refraktionsanomalie".

Darstellung eines Auges im Querschnitt eines Menschen ohne Fehlsichtigkeit

Myopie (Kurzsichtigkeit)

Das kurzsichtige Auge ist relativ zu lang. Es werden daher ein­fal­len­de Lichtstrahlen vor der Netzhaut gebündelt. Entfernte Ge­ge­nstände werden unscharf abgebildet. Je länger das Auge ist, des­to höher ist die Myopie. Myope Personen können nahe Objekte besser sehen als entfernte, was zu dem Begriff Kurzsichtigkeit geführt hat.

Die optische Korrektur erfolgt durch die Reduzierung der Brech­kraft und der damit verbundenen Verschiebung des Brenn­punktes nach hinten. Die dazu notwendigen Werte werden bei den Brillen oder Kontaktlinsen in "minus"-Dioptrien angegeben, z. B. -4,5 dpt.


Querschnitt eines Auges bei Kurzsichtigkeit  Querschnitt eines Auges bei Korrektur der Kurzsichtigkeit

Hyperopie (Übersichtigkeit, Weitsichtigkeit)

Das hyperope Auge ist relativ zu kurz. Einfallende Lichtstrahlen wer­den theoretisch hinter der Netzhaut gebündelt. Auf der Netz­haut entsteht ein unscharfes Bild. Jüngere Menschen können die zu ge­rin­ge Brechkraft des Auges ausgleichen, indem bereits beim Sehen in die Ferne die Linse stärker gekrümmt wird. Der Brennpunkt wird "nach vorn" auf die Netzhaut gelegt.

Diese Möglichkeit lässt allerdings mit dem Älterwerden nach, was jeder, auch der emmetrope Mensch, beim Sehen in die Nähe er­fah­ren muss. Die optische Korrektur erfolgt bei kurzen Augen durch Erhöhung der Brechkraft mit einer Sammellinse und der damit ver­bun­denen Verschiebung des Brennpunktes nach vorn. Die dazu notwendigen Werte werden bei Brillen oder Kontaktlinsen in "plus"-Dioptrien angegeben, z. B. +4,75 dpt.

Querschnitt eines Auges bei Weitsichtigkeit  Querschnitt eines Auges bei Korrektur der Weitsichtigkeit

Astigmatismus (Stabsichtigkeit)

Bei den meisten Menschen ist die Wölbung der Hornhaut in alle Rich­tungen fast gleich, ähnlich einer Kugeloberfläche. Ist die Horn­haut jedoch unterschiedlich stark gekrümmt, werden die Gegenstände verzerrt abgebildet und verzerrt gesehen. So wird zum Beispiel aus einem runden Fußball ein eiförmiger Rugbyball, aus einem Punkt beim Sehen ein Stab - deshalb auch die Be­zeich­nung Stabsichtigkeit.

Meist wird eine Stabsichtigkeit durch den Astigmatismus der Horn­haut verursacht, weshalb auch von "Horn­haut­ver­krüm­mung" ge­spro­chen wird. Es kann aber auch ein Astigmatismus der Augenlinse vor­liegen, also ein "Linsenastigmatismus". Dies muss bei den Vor­un­ter­suchun­gen mit geprüft und bei der Wahl der OP-Variante be­rück­sich­tigt werden.

Darstellung eines Auges im Querschnitt eines Menschen ohne Fehlsichtigkeit

Aberrationen - was ist das?

Nur bei sogenannten idealen optischen Systemen treffen die o.g. Strahlengänge sowohl für normalsichtige wie fehlsichtige Augen zu. Das menschliche Auge weist jedoch Ab­bildungs­fehler (Aber­ra­tionen) auf: Bildverzerrungen durch Unregelmäßigkeiten im optischen System. Wir kennen sowohl chromatische Aber­ra­tio­nen als auch sphärische Aber­ra­tionen. Diese sind zwar seit Jahr­zehnten bekannt, konnten jedoch bisher am Auge nicht ge­mes­sen werden. Mit der Entwicklung von Aberrometern eröffnen sich jetzt sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung verschiedener Seh­störungen neue Horizonte (chromat. Aber­ra­tio­nen bleiben dabei allerdings unberücksichtigt).

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Das Team der Potsdamer Augenklinik berät sie gern.
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