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LASIK oder Linsen | Sehen ohne Brille

Behandlungs­möglichkeiten bei Fehlsichtigkeit

Prinzipiell können refraktive Korrekturen an der Hornhaut,
durch Austausch der Linse oder durch eine zusätzliche Linse zwischen
Hornhaut und der eigenen Linse vorgenommen werden.

Collage von Detailaufnahmen zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten

LASIK

Allgemeines

Die LASIK (Laser-in-Situation-Keratomileusis) ist das wohl bekannteste und am häufigsten angewandte refraktive OP-Verfahren. In der Kombination aus mikrochirurgischer Schnitttechnik und Gewebeabtrag durch den Excimer-Laser werden besonders rasche und genaue Ergebnisse erreicht.

Spezielle Vorteile der LASIK:

  • großer Korrekturbereich
  • schnelle Regeneration der Sehschärfe
  • schmerzfreie Heilphase
  • stabile Ergebnisse
Ablauf einer LASIK-Behandlung

Nach Abdeckung der Lider und Betäubung durch Augentropfen wird zunächst eine dünne Hornhautlamelle mit dem sogenannten Mikro­kera­tom oder dem Femtosekundenlaser präpariert und angehoben, danach das darunter liegende Hornhautgewebe mit dem Laser passend model­liert. Sobald die Hornhautlamelle wieder in ihr Bett zurückgelegt wird, saugt sie sich in wenigen Minuten an und verbindet sich in einigen Tagen wieder fest mit ihrer Unterlage. Die reine Laserbehandlung dauert meist weniger als eine Minute, der gesamte Eingriff weniger als 15 Minuten. Der Laserstrahl ist völlig schmerzlos und für den Patienten unsichtbar.

Nach ein bis zwei Tagen wird häufig schon eine recht gute und innerhalb eines Monats eine stabile Sehschärfe erreicht. Für einige Tage nach der Operation werden antibiotische und benetzende Augentropfen angewandt und für eine Woche ggf. ein Schutzschild während der Nacht ge­tragen.

Die meisten Patienten bemerken lediglich ein leichtes Fremdkörpergefühl in den ersten Tagen. Vermehrte Blendung und verminderte Nacht­seh­schärfe sind häufig in den ersten Wochen zu beobachten und können besonders bei Patienten mit sehr großen Pupillen und höheren Korrek­turen auftreten. Obwohl bei einem Großteil der Patienten die gewünschte Korrektur bereits nach einer Behandlung erreicht ist, kann, so weit notwendig, eine Nachkorrektur - meist in einigen Monaten erfolgen.

Vor der Operation

Drei Tage vor dem Eingriff sollten keine Lidkosmetika mehr verwendet werden, am Tag des Eingriffs auch kein Parfum. Wir geben bei der Voruntersuchung außerdem konservierungsmittelfreie antibiotische Augentropfen für eine Vorbehandlung vor der OP mit.

Am OP-Tag muß der Patient bei Linsenoperationen nüchtern bleiben. Bei Laserbehandlungen an der Hornhaut ist dies nicht erforderlich.

Die Operation erfolgt ambulant. Der Patient sollte sich abholen lassen, da er für 24 Stunden kein Auto fahren darf. Außerdem dürfen wegen der allgemeinen Medikation (Ibuprofen und Dormicum) keine Maschinen bedient werden und keine bedeutsamen Entscheidungen getroffen werden.

Nach der Operation

Ein frisch operiertes Auge erfordert einen vorsichtigen Umgang. In den Tagen nach der Operation sollte nicht an den Augen gerieben werden. Es sollte keine zu starke körperliche Tätigkeit ausgeübt werden, ebenfalls sollte kein Schwimmbad besucht und kein Make-up aufgetragen werden. Augentropfen, Augensalbe und weitere Medikamente sollten nach Anordnung regelmäßig angewendet beziehungsweise eingenommen werden. Alle Nachuntersuchungen sind unbedingt wahrzunehmen. Bei unseren Patienten empfehlen wir in der Regel: ein Tag nach der OP, eine Woche, ein Monat, drei Monate, ein Jahr.

Eine Laseroperation der Hornhaut hat Auswirkungen auf spätere Messungen des Auges. Daher sollte der Patient den Augenarzt vor einer Augendruckmessung oder einer Voruntersuchung zu einer Operation des Grauen Stars (Katarakt-OP) auf den abgelaufenen Lasereingriff hinweisen. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, die auf Komplikationen hindeuten könnten, so sollte rasch der Arzt verständigt werden. Ihr Operateur ist bei uns für Sie immer ansprechbar.

Denkbare Komplikationen einer LASIK-Behandlung

LASIK ist eine sehr sichere Methode und in Deutschland wissenschaftlich anerkannt. Komplikationen sind selten, doch wenn sie auftreten, können sie im allgemeinen durch eine weitere Behandlung behoben werden.

  • Infektionen können unbehandelt zu einer Hornhauttrübung und damit zu einer dauerhaften Reduzierung der Sehschärfe führen. Sie sind in Mitteleuropa extrem selten.
  • Abweichung der Schnittqualität
  • Unter bestimmten anatomischen Gegebenheiten des Auges kann es durch die Handhabung des Chirurgen oder durch technische Probleme zu Schwierigkeiten bei der Präparation der Hornhautlamelle kommen. Dies kann zu einer Unterbrechnung oder Neuplanung des Eingriffs führen oder eine andere Methode ratsam erscheinen lassen.
  • Heilungsstörungen (oder -verzögerungen) können unsymmetrische Oberflächen und damit irreguläre Astigmatismen (Horn­haut­ver­krümmungen) hervorrufen, die sich meist nach einigen Monaten ausgleichen oder gegebenenfalls nachkorrigiert werden müssen.
Personalisierte Behandlungen

Bei der Laserbehandlung wurde mit der Korrektur von spärischen Aberrationen wie solchen höherer Ordnung bereits vor Jahren begonnen. Anfangs entstand eine Euphorie, die es kritisch zu überprüfen galt. Deshalb haben wir verschiedene Einflussgrößen auf die Aberrationen am Auge untersucht. Unsere Ergebnisse dieser weltweit ersten großen Reihenuntersuchung zu dieser Thematik wurde auf dem Kongress der ESCRS 2001 in Cannes publiziert und mit dem Preis des Kongresses gewürdigt.

Personalisierte Behandlung mit "Custom vue"® - ein neuer Weg mit dem VISX Star S4™ IR

CustomVue™ besteht einerseits aus dem iDesign, einem hochempfindlichen Diagnosegerät das Wavefront-Karten erstellt, so genannte "Fingerabdrücke des Auges" andererseits aus dem Excimerlaser VISX STAR S4™ IR, der nach diesen Informationen das Hornhautgewebe mittels LASIK oder PRK umgestaltet. Zusammen bieten diese Geräte eine sehr präzise Methode für die individuelle Refraktionskorrektur.

Iris Registrierung und Fourier Transformation

Auch andere technische Merkmale des VISX Star S4™ IR helfen die chirurgischen Ergebnisse zu verbessern. Mittels der Iris Registrierung (IR) können feinste Bewegungen des Auges unter dem Excimerlaser korrigiert werden. Da alle Wellenfrontmessungen im Sitzen erfolgen, der Patient jedoch im Liegen behandelt wird, kann es zu Cyclorotationen (Verdrehen des Auges) kommen (J. Stevens, ASCRS 2005). Diese Bewegungen können mittels einer komplexen Iris-Registrierung kompensiert werden, das ist insbesondere bei Astigmatismusbehandlungen bedeutsam.

3D ActiveTrak™ Eyetracker

Der VISX Laser hat neben den anderen technischen Finessen auch ein 3D ActiveTrak Eyetracking System eingebaut, welches den kleinen Bewegungen des Auges automatisch und augenblicklich in allen 3 Dimensionen folgt. Für die bestmögliche Korrektur ist es nötig, den Laser immer auf die Behandlungszone gerichtet zu halten. Der VISX 3D Eyetracker steuert den Laser nach, um die Spot-Position auch für die kleinsten Bewegungen des Auges zu korrigieren und eine präzise individuelle Korrektur zu ermöglichen.

Allgemeines

Die LASIK (Laser-in-Situation-Keratomileusis) ist das wohl bekannteste und am häufigsten angewandte refraktive OP-Verfahren. In der Kombination aus mikrochirurgischer Schnitttechnik und Gewebeabtrag durch den Excimer-Laser werden besonders rasche und genaue Ergebnisse erreicht.

Spezielle Vorteile der LASIK:

  • großer Korrekturbereich
  • schnelle Regeneration der Sehschärfe
  • schmerzfreie Heilphase
  • stabile Ergebnisse

Ablauf einer LASIK-Behandlung

Nach Abdeckung der Lider und Betäubung durch Augentropfen wird zunächst eine dünne Hornhautlamelle mit dem sogenannten Mikro­kera­tom oder dem Femtosekundenlaser präpariert und angehoben, danach das darunter liegende Hornhautgewebe mit dem Laser passend model­liert. Sobald die Hornhautlamelle wieder in ihr Bett zurückgelegt wird, saugt sie sich in wenigen Minuten an und verbindet sich in einigen Tagen wieder fest mit ihrer Unterlage. Die reine Laserbehandlung dauert meist weniger als eine Minute, der gesamte Eingriff weniger als 15 Minuten. Der Laserstrahl ist völlig schmerzlos und für den Patienten unsichtbar.

Nach ein bis zwei Tagen wird häufig schon eine recht gute und innerhalb eines Monats eine stabile Sehschärfe erreicht. Für einige Tage nach der Operation werden antibiotische und benetzende Augentropfen angewandt und für eine Woche ggf. ein Schutzschild während der Nacht ge­tragen.

Die meisten Patienten bemerken lediglich ein leichtes Fremdkörpergefühl in den ersten Tagen. Vermehrte Blendung und verminderte Nacht­seh­schärfe sind häufig in den ersten Wochen zu beobachten und können besonders bei Patienten mit sehr großen Pupillen und höheren Korrek­turen auftreten. Obwohl bei einem Großteil der Patienten die gewünschte Korrektur bereits nach einer Behandlung erreicht ist, kann, so weit notwendig, eine Nachkorrektur - meist in einigen Monaten erfolgen.

Vor der Operation

Drei Tage vor dem Eingriff sollten keine Lidkosmetika mehr verwendet werden, am Tag des Eingriffs auch kein Parfum. Wir geben bei der Voruntersuchung außerdem konser­vie­rungs­mittelfreie antibiotische Augentropfen für eine Vorbehandlung vor der OP mit.

Am OP-Tag muß der Patient bei Linsenoperationen nüchtern bleiben. Bei Laser­behand­lungen an der Hornhaut ist dies nicht erforderlich.

Die Operation erfolgt ambulant. Der Patient sollte sich abholen lassen, da er für 24 Stunden kein Auto fahren darf. Außerdem dürfen wegen der allgemeinen Medikation (Ibuprofen und Dormicum) keine Maschinen bedient werden und keine bedeutsamen Entscheidungen getroffen werden.

Nach der Operation

Ein frisch operiertes Auge erfordert einen vorsichtigen Umgang. In den Tagen nach der Operation sollte nicht an den Augen gerieben werden. Es sollte keine zu starke körper­liche Tätigkeit ausgeübt werden, ebenfalls sollte kein Schwimmbad besucht und kein Make-up aufgetragen werden. Augentropfen, Augensalbe und weitere Medikamente sollten nach Anordnung regelmäßig angewendet beziehungsweise eingenommen werden. Alle Nach­unter­suchungen sind unbedingt wahrzunehmen. Bei unseren Patien­ten empfehlen wir in der Regel: ein Tag nach der OP, eine Woche, ein Monat, drei Monate, ein Jahr.

Eine Laseroperation der Hornhaut hat Auswirkungen auf spätere Messungen des Auges. Daher sollte der Patient den Augenarzt vor einer Augendruckmessung oder einer Voruntersuchung zu einer Operation des Grauen Stars (Katarakt-OP) auf den abgelaufenen Lasereingriff hinweisen. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, die auf Komplikationen hindeuten könnten, so sollte rasch der Arzt verständigt werden. Ihr Operateur ist bei uns für Sie immer ansprechbar.

Denkbare Komplikationen einer LASIK-Behandlung

LASIK ist eine sehr sichere Methode und in Deutschland wissenschaftlich anerkannt. Komplikationen sind selten, doch wenn sie auftreten, können sie im allgemeinen durch eine weitere Behandlung behoben werden.

  • Infektionen können unbehandelt zu einer Hornhauttrübung und damit zu einer dauerhaften Reduzierung der Sehschärfe führen. Sie sind in Mitteleuropa extrem selten.
  • Abweichung der Schnittqualität
  • Unter bestimmten anatomischen Gegebenheiten des Auges kann es durch die Handhabung des Chirurgen oder durch technische Probleme zu Schwierigkeiten bei der Präparation der Hornhautlamelle kommen. Dies kann zu einer Unterbrechnung oder Neuplanung des Eingriffs führen oder eine andere Methode ratsam erscheinen lassen.
  • Heilungsstörungen (oder -verzögerungen) können unsymmetrische Oberflächen und damit irreguläre Astigmatismen (Horn­haut­ver­krümmungen) hervorrufen, die sich meist nach einigen Monaten ausgleichen oder gegebenenfalls nachkorrigiert werden müssen.

Personalisierte Behandlungen

Bei der Laserbehandlung wurde mit der Korrektur von spärischen Aberrationen wie solchen höherer Ordnung bereits vor Jahren begonnen. Anfangs entstand eine Euphorie, die es kritisch zu überprüfen galt. Deshalb haben wir verschiedene Einflussgrößen auf die Aberrationen am Auge untersucht. Unsere Ergebnisse dieser weltweit ersten großen Reihenuntersuchung zu dieser Thematik wurde auf dem Kongress der ESCRS 2001 in Cannes publiziert und mit dem Preis des Kongresses gewürdigt.

Personalisierte Behandlung mit "Custom vue"® - ein neuer Weg mit dem VISX Star S4™ IR

CustomVue™ besteht einerseits aus dem iDesign, einem hochempfindlichen Diagnosegerät das Wavefront-Karten erstellt, so genannte "Fingerabdrücke des Auges" andererseits aus dem Excimerlaser VISX STAR S4™ IR, der nach diesen Informationen das Hornhautgewebe mittels LASIK oder PRK umgestaltet. Zusammen bieten diese Geräte eine sehr präzise Methode für die individuelle Refraktionskorrektur.

Iris Registrierung und Fourier Transformation

Auch andere technische Merkmale des VISX Star S4™ IR helfen die chirurgischen Ergebnisse zu verbessern. Mittels der Iris Registrierung (IR) können feinste Bewegungen des Auges unter dem Excimerlaser korrigiert werden. Da alle Wellenfrontmessungen im Sitzen erfolgen, der Patient jedoch im Liegen behandelt wird, kann es zu Cyclorotationen (Verdrehen des Auges) kommen (J. Stevens, ASCRS 2005). Diese Bewegungen können mittels einer komplexen Iris-Registrierung kompensiert werden, das ist insbesondere bei Astigmatismusbehandlungen bedeutsam.

3D ActiveTrak™ Eyetracker

Der VISX Laser hat neben den anderen technischen Finessen auch ein 3D ActiveTrak Eyetracking System eingebaut, welches den kleinen Bewegungen des Auges automatisch und augenblicklich in allen 3 Dimensionen folgt. Für die bestmögliche Korrektur ist es nötig, den Laser immer auf die Behandlungszone gerichtet zu halten. Der VISX 3D Eyetracker steuert den Laser nach, um die Spot-Position auch für die kleinsten Bewegungen des Auges zu korrigieren und eine präzise individuelle Korrektur zu ermöglichen.

Femto-LASIK | iLASIK™

Excimer-Laser Behandlung nach Flap-Präparation mittels Femto-Sekunden-Laser

Der Unterschied zwischen der LASIK und der Femto-LASIK bzw. iLASIK besteht in der Präparation des Deckels (Flap), welcher bei der Behandlung zur Seite geklappt werden muss, um mit dem Excimerlaser die gewünschte Korrektur in der Hornhaut vorzunehmen.

Durch den Femto-Sekunden-Laser wird durch viele extrem kurze Laserimpulse (im Femtosekundenbereich) durch kleinste "Explosionen" in einer genau definierten Hornhauttiefe eine Trennung der Hornhautlamellen erreicht. Das Resultat ist ein Schnitt mit großer Präzision. Als Vorteile dieser Methode sind vor allem zu nennen:

  • genauere Schnittführung und -tiefe
  • weniger mechanische Teile bei der Präparation
  • Es sind dünnere Lamellenschnitte ("Flaps") möglich. Dies ist vor allem bei höheren Dioptrien sinnvoll.
Femtolaser ist nicht gleich Femtolaser.

Wir haben uns im Oktober 2008 für das derzeit modernste und sicherste Gerät entschieden: der IntraLase 60 kHz. Damit haben wir die Schnittqualiät deutlich verbessern können. Doch auch mit diesem Gerät kam die Entwicklung nicht zum Stillstand. Ab Mai 2009 steht nun der IntraLase-Femtolaser mit 150 kHz zur Verfügung: Ein Modul der iLASIK-Technik. Wie Untersuchungen gezeigt haben, werden die Schnitte noch glatter und präziser. Auch wird die Behandlungszeit auf die Hälfte verkürzt - weniger Stress für den Patenten, weniger Belastung für das Auge.

Was ist iLASIK?

iLASIK™ beschreibt die Kombination fortschrittlichster und modernster Laser und Diagnosegeräte, den IntraLase® FS Femtosekundenlaser, den VISX STAR S4 IR® Excimer Laser, und das iDesign Aberrometer.

Bei jedem Schritt eine außergewöhnliche Technologie

Mit dem iLASIK™ System wird eine komplett integrierte, vollständig auf Sie abgestimmte Behandlung durchgeführt, bei der in jedem Schritt die fortschrittlichsten Technologien zur Anwendung kommen.

Schritt 1 – Erstellen Ihres persönlichen Sehprofils
Schritt 2 – Präparieren des iLASIK™ Flaps
Schritt 3 – Korrektur Ihres Sehfehlers mit dem VISX STAR S4 IR® Excimer Laser

Übersicht der modernen Operationsgeräte in der Potsdamer Augenklinik

Excimer-Laser Behandlung nach Flap-Präparation mittels Femto-Sekunden-Laser

Der Unterschied zwischen der LASIK und der Femto-LASIK bzw. iLASIK besteht in der Präpa­ra­tion des Deckels (Flap), welcher bei der Behandlung zur Seite geklappt werden muss, um mit dem Excimerlaser die gewünschte Korrektur in der Hornhaut vorzunehmen.

Durch den Femto-Sekunden-Laser wird durch viele extrem kurze Laserimpulse (im Femto­sekun­den­bereich) durch kleinste "Explosionen" in einer genau definierten Hornhauttiefe eine Trennung der Hornhautlamellen erreicht. Das Resultat ist ein Schnitt mit großer Präzision. Als Vorteile dieser Methode sind vor allem zu nennen:

  • genauere Schnittführung und -tiefe
  • weniger mechanische Teile bei der Präparation
  • Es sind dünnere Lamellenschnitte ("Flaps") möglich. Dies ist vor allem bei höheren Dioptrien sinnvoll.

Femtolaser ist nicht gleich Femtolaser.

Wir haben uns im Oktober 2008 für das derzeit modernste und sicherste Gerät entschieden: der IntraLase 60 kHz. Damit haben wir die Schnittqualiät deutlich verbessern können. Doch auch mit diesem Gerät kam die Entwicklung nicht zum Stillstand. Ab Mai 2009 steht nun der IntraLase-Femtolaser mit 150 kHz zur Verfügung: Ein Modul der iLASIK-Technik. Wie Unter­suchun­gen gezeigt haben, werden die Schnitte noch glatter und präziser. Auch wird die Behandlungszeit auf die Hälfte verkürzt - weniger Stress für den Patenten, weniger Belastung für das Auge.

Was ist iLASIK?

iLASIK™ beschreibt die Kombination fortschrittlichster und modernster Laser und Diagnosegeräte, den IntraLase® FS Femtosekundenlaser, den VISX STAR S4 IR® Excimer Laser, und das iDesign Aberrometer.

Bei jedem Schritt eine außergewöhnliche Technologie

Mit dem iLASIK™ System wird eine komplett integrierte, vollständig auf Sie abgestimmte Behandlung durchgeführt, bei der in jedem Schritt die fortschrittlichsten Technologien zur Anwendung kommen.

Schritt 1 – Erstellen Ihres persönlichen Sehprofils
Schritt 2 – Präparieren des iLASIK™ Flaps
Schritt 3 – Korrektur Ihres Sehfehlers mit dem VISX STAR S4 IR® Excimer Laser

Übersicht der modernen Operationsgeräte in der Potsdamer Augenklinik

ReLEx smile

Für die Korrektur von Fehlsichtigkeiten gilt seit mehr als 10 Jahren die individualisierte Femto-LASIK als das beste, wissenschaftlich an­er­kann­te Verfahren. Die ReLEx smile Technologie geht einen anderen Weg: Es wird eine schmale Öffnung mittels Femto-Laser präpariert, um im Innern der Hornhaut (Stroma) ein 3D-Scheibchen (Lentikel) zu präparieren und über die Öffnung zu entnehmen. Dieses Lentikel, entspricht in Volumen und Form dem Betrag an Gewebe Ihrer zu korri­gie­ren­den Fehlsichtigkeit. Die Stabilität der Hornhaut bleibt weit­gehend erhalten und die Produktion des Tränenfilms wird weniger gestört. Deshalb ist ReLEx smile auch für Patienten mit trockenen Augen oder Kontakt­linsen­unverträg­lich­keiten u. U. geeigneter. Nach der Indikationsstellung erfolgt die Operation in einer Partnerklinik.

PRK & PTK

PRK - Photorefraktive Keratektomie

Eine PRK (Photorefraktive Keratektomie) kann sinnvoll sein, wenn beispielsweise eine LASIK wegen zu geringer Horn­hautdicke kontraindiziert ist oder bei oberflächlichen Hornhaut­narben diese bei der Behandlung gleichzeitig mit verringert werden können. Mit der PRK können z.B. Fehlsichtigkeiten bei einer Kurzsichtigkeit bis -5 Dioptrien sowie einer geringgradigen Stabsichtigkeit korrigiert werden.

Im Unterschied zur LASIK wird nämlich kein Schnitt in das Gewebe gelegt. Lediglich das Hornhautepithel wird ent­fernt und dann der Gewebeabtrag von außen vorgenommen. Für einige Tage trägt der Patient eine so genannte therapeutische Kontaktlinse.

Komplikationen bei einer PRK

Schmerzen und Augenbrennen sowie vermehrtes Tränen bestehen häufig nach dem Eingriff. Auch eine Augen­trocken­heit kann auftreten. Narben ergeben sich manchmal (Haze), verschwinden innerhalb von Monaten in aller Regel wieder. Daher ist die Sehfähigkeit in dieser Zeit unter Umständen etwas eingeschränkt. Insbesondere in den ersten Monaten kann eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit bestehen. Der Sehfehler kann unter- oder über­korri­giert werden. Auch ist die Abtragungsstelle in sehr seltenen Fällen nicht genau zentriert, so dass es zu verzerrten und unscharfen Bildern kommen kann. Es kann durch den Eingriff selten zu einer wiederkehrenden Horn­haut­ero­sio kommen. Durch die offene Hornhaut können ebenso selten Infektionen und extrem selten Hornhautgeschwüre entstehen. In solchen Fällen könnte es zu dauerhafter Seh­ver­schlech­terung bis hin zur Erblindung oder dem Ver­lust des Auges kommen. Auch allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis: Dieser Abschnitt kann nur einen kurzen Abriss über die gängigsten Risiken, Nebenwirkungen und Kom­pli­ka­tio­nen geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Gespräch mit dem Arzt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Prognose zur Wirksamkeit der PRK

In den meisten Fällen ist durch die PRK eine gute Korrektur der Fehlsichtigkeit möglich, sofern vorher nicht die vor­ausgesetzten Dioptrien-Werte überschritten wurden. Es ist dennoch nicht auszuschließen, dass das Sehen nicht besser oder sogar schlechter wird. In ungefähr 5% der Fälle muss weiterhin eine Brille oder Kontaktlinsen getragen werden. Eine Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), bei der die Linse in ihrer Elastizität nachlässt, kann bisher nicht zu­frie­den­stellend korrigiert werden. Korrekturversuche sind seit Jahren in Erprobung. Ein Nachteil der PRK ist, dass sich Narben in der Hornhaut ausbilden können.

Meist ist schon am Folgetag einer Laser-OP eine Sehverbesserung ohne Korrektur bemerkbar. Das Endergebnis kann vollständig erst nach mehreren Monaten beurteilt werden, in dieser Zeit kann die Sehkraft noch schwanken.

LASEK und Epilasik sind operativ einer PRK gleichzusetzen. Über die Unterschiede informieren wir Sie gern auf unseren Info-Abenden oder im persönlichen Beratungsgespräch.

PTK - Photo-Therapeutische Keratektomie

Wenn bei dem Abtrag des Gewebes "von außen" die Entfernung oder Verringerung von Hornhauttrübungen das Ziel ist, spricht man von einer PTK (Photo-Therapeutische Keratektomie). Die Indikationen können sehr unter­schied­lich sein. Sie kommt als Mittel der Wahl auch bei rezidivierender Hornhauterosion infrage. Die PTK ist in vielen Fällen Kassenleistung. Sie wird dann nicht von der Augenklinik sondern von der Praxis Dr. Rasch und Kollegen in unserem Hause vorgenommen.


Bandförmige Hornhautdegeneration vor der PTK   Nach der PTK

Bandförmige Hornhautdegeneration vor und nach der PTK

PRK - Photorefraktive Keratektomie

Eine PRK (Photorefraktive Keratektomie) kann sinnvoll sein, wenn beispielsweise eine LASIK wegen zu geringer Horn­hautdicke kontraindiziert ist oder bei oberflächlichen Hornhautnarben diese bei der Behandlung gleichzeitig mit verringert werden können. Mit der PRK können z.B. Fehlsichtigkeiten bei einer Kurzsichtigkeit bis -5 Dioptrien sowie einer geringgradigen Stabsichtigkeit korrigiert werden.

Im Unterschied zur LASIK wird nämlich kein Schnitt in das Gewebe gelegt. Lediglich das Hornhautepithel wird ent­fernt und dann der Gewebeabtrag von außen vorgenommen. Für einige Tage trägt der Patient eine so genannte therapeutische Kontaktlinse.

Komplikationen bei einer PRK

Schmerzen und Augenbrennen sowie vermehrtes Tränen bestehen häufig nach dem Eingriff. Auch eine Augen­trocken­heit kann auftreten. Narben ergeben sich manchmal (Haze), ver­schwin­den innerhalb von Monaten in aller Regel wieder. Daher ist die Sehfähigkeit in dieser Zeit unter Umständen etwas eingeschränkt. Insbesondere in den ersten Monaten kann eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit bestehen. Der Sehfehler kann unter- oder über­korri­giert werden. Auch ist die Abtragungsstelle in sehr seltenen Fällen nicht genau zentriert, so dass es zu verzerrten und unscharfen Bildern kommen kann. Es kann durch den Eingriff selten zu einer wiederkehrenden Horn­haut­ero­sio kommen. Durch die offene Hornhaut können ebenso selten Infektionen und extrem selten Hornhautgeschwüre entstehen. In solchen Fällen könnte es zu dauerhafter Sehverschlechterung bis hin zur Erblindung oder dem Ver­lust des Auges kommen. Auch allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis: Dieser Abschnitt kann nur einen kurzen Abriss über die gängigsten Risiken, Neben­wirkungen und Kom­pli­ka­tio­nen geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Gespräch mit dem Arzt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Prognose zur Wirksamkeit der PRK

In den meisten Fällen ist durch die PRK eine gute Korrektur der Fehlsichtigkeit möglich, sofern vorher nicht die vor­ausgesetzten Dioptrien-Werte überschritten wurden. Es ist dennoch nicht auszuschließen, dass das Sehen nicht besser oder sogar schlechter wird. In ungefähr 5% der Fälle muss weiterhin eine Brille oder Kontaktlinsen getragen werden. Eine Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), bei der die Linse in ihrer Elastizität nachlässt, kann bisher nicht zu­frie­den­stellend korrigiert werden. Korrekturversuche sind seit Jahren in Erprobung. Ein Nachteil der PRK ist, dass sich Narben in der Hornhaut ausbilden können.

Meist ist schon am Folgetag einer Laser-OP eine Sehverbesserung ohne Korrektur bemerkbar. Das Endergebnis kann vollständig erst nach mehreren Monaten beurteilt werden, in dieser Zeit kann die Sehkraft noch schwanken.

LASEK und Epilasik sind operativ einer PRK gleichzusetzen. Über die Unterschiede informieren wir Sie gern auf unseren Info-Abenden oder im persönlichen Beratungsgespräch.

PTK - Photo-Therapeutische Keratektomie

Wenn bei dem Abtrag des Gewebes "von außen" die Entfernung oder Verringerung von Horn­haut­trübungen das Ziel ist, spricht man von einer PTK (Photo-Therapeutische Keratektomie). Die Indikationen können sehr unter­schied­lich sein. Sie kommt als Mittel der Wahl auch bei rezidivierender Hornhauterosion infrage. Die PTK ist in vielen Fällen Kassenleistung. Sie wird dann nicht von der Augenklinik sondern von der Praxis Dr. Rasch und Kollegen in unserem Hause vorgenommen.


Bandförmige Hornhautdegeneration vor der PTK   Nach der PTK

Bandförmige Hornhautdegeneration vor und nach der PTK

Phake Linsen

Linsenimplantate können entweder zusätzlich in das Auge eingesetzt werden (Phake Linsen, P IOL) oder nach Entfernen der eigenen Linse diese ersetzen (Intraokulare Linsen = ICL).

Phake Vorderkammerlinse (Verisyse, Artisan)

Die gewünschte Refraktionsänderung kann auch eine Linse bewirken, die zwischen Hornhaut und Iris in die Vorderkammer implantiert wird. Sie kann dabei an der Iris befestigt werden oder sich im Kammer­winkel federnd abstützen. Mit einer bifokalen Optik kann auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden.

Phake Vorderkammerlinse   

Mögliche Komplikationen:
Bei Lockerung der Linse und Kontakt mit der Hornhaut kann es zu Trübungen der Hornhaut kommen.

Intraoculare Contactlinse (VISIAN ICL)

Die ICL wird in das Auge implantiert und verbleibt dort dauerhaft, um die Brechkraft des Auges zu ver­ändern. Die Linse besteht aus gut verträglichen Materialien, so dass praktisch keine Ab­stoßungs­reak­tio­nen auftreten. Die ICL wird durch einen 2,5 mm kleinen Schnitt implantiert und hinter der Iris und vor der Augenlinse platziert. Die Operation wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 20 Minuten. Die Implantation einer ICL ist eine reversible Methode, d. h. die Kontaktlinse kann jeder­zeit wieder entfernt werden.

Intraoculare Contactlinse   

ICL mit Nahkorrektur (IPCL)

Bei einem speziellen ICL-Typ ist die Oberfläche ähnlich gestaltet wie bei multifokalem IOL. So kann bei schon bestehender Alterssichtigkeit zusätzlich zur Korrektur von Hyopie, Hyperopie und Astigmatismus auch die nachlassende Naheinstellung der Linse ausgeglichen werden.

Mögliche Komplikationen:
Durch den Kontakt der ICL mit der körpereigenen Linse kann es zu Trübungen der natürlichen Linse kommen.

ICL mit Nahkorrektur   

Phake Vorderkammerlinse (Verisyse, Artisan)

Die gewünschte Refraktionsänderung kann auch eine Linse bewirken, die zwischen Hornhaut und Iris in die Vorderkammer implantiert wird. Sie kann dabei an der Iris befestigt werden oder sich im Kammer­winkel federnd abstützen. Mit einer bifokalen Optik kann auch die Alters­sich­tig­keit korrigiert werden.

Phake Vorderkammerlinse   

Mögliche Komplikationen:
Bei Lockerung der Linse und Kontakt mit der Hornhaut kann es zu Trübungen der Hornhaut kommen.

Intraoculare Contactlinse (VISIAN ICL)

Die ICL wird in das Auge implantiert und verbleibt dort dauerhaft, um die Brechkraft des Auges zu ver­ändern. Die Linse besteht aus gut verträglichen Materialien, so dass praktisch keine Ab­stoßungs­reak­tio­nen auftreten. Die ICL wird durch einen 2,5 mm kleinen Schnitt implantiert und hinter der Iris und vor der Augenlinse platziert. Die Operation wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 20 Minuten. Die Implantation einer ICL ist eine reversible Methode, d. h. die Kontaktlinse kann jeder­zeit wieder entfernt werden.

Intraoculare Contactlinse   

ICL mit Nahkorrektur (IPCL)

Bei einem speziellen ICL-Typ ist die Oberfläche ähnlich gestaltet wie bei multifokalem IOL. So kann bei schon bestehender Alterssichtigkeit zusätzlich zur Korrektur von Hyopie, Hyperopie und Astigmatismus auch die nachlassende Naheinstellung der Linse ausgeglichen werden.

Mögliche Komplikationen:
Durch den Kontakt der ICL mit der körpereigenen Linse kann es zu Trübungen der natürlichen Linse kommen.

ICL mit Nahkorrektur   

Clear Lens Extraction

Hierbei handelt es sich um den Austausch der natürlichen Linse gegen eine neue, künstliche mit Korrektion der Fehlsichtigkeit. Die klare körpereigene Linse wird ähnlich wie bei der Operation des Grauen Stars (Katarakt) entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Die vorher berechnete Linse soll die Fehlsichtigkeit ausgleichen.

Astigmatismus-Korrektur

Bei allen Behandlungsmöglichkeiten ist auch eine Mitkorrektur eines bestehenden Astig­ma­tismus möglich. Es ist im Einzelfall zu prüfen, welche Rolle Hornhaut und Augenlinse spielen.

Prinzipiell können Korrekturen durch Eingriffe an der Hornhaut, durch Linsentausch (gegen eine torische IOL) oder mittels einer torischen phaken IOL erfolgen. Wenn die Zylinderwerte für eine PRK oder LASIK zu hoch sind, können sog. Arcuate Incisionen, d.h. bogen­förmige, in die Horn­haut senkrecht gelegte Schnitte, den Horn­haut­astig­ma­tismus soweit reduzieren, dass danach eine PRK gute Er­geb­nisse bringen kann.

Sie benötigen weitere Informationen oder wünschen eine Beratung?

Das Team der Potsdamer Augenklinik berät sie gern.
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