Die Potsdamer Augenklinik international aktiv
Tagungen
Die Europäische Vereinigung für Ambulante Augenchirurgie (ESOPES, European Society of Outpatient Eye Surgery), 1994 gegründet, hatte das Ziel, das damals in Europa noch neue und exotisch anmutende ambulante Operieren von Augen medizinisch wie organisatorisch abzusichern und zu entwickeln. Als Gründungsmitglied wurde der Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus die Ausrichtung der Jahrestagung 1996 übertragen.
Die heute diskutierte und geforderte "Videosprechstunde" hatte in Potsdam bereits vor 20 Jahren ihre Vorversuche. Über eine Videokamera an der Spaltleuchte wurden Bilder zu Versuchszwecken zwischen Augenoptiker und Augenarzt übertragen, technisch damals über 3 parallele ISDN-Leitungen (!) als Funktionsmuster realisiert. Als "Videotelekommunikation" propagierten wir es mit Videobeispielen in einem Kurs auf dem Kongress der ASCRS in Boston im Jahr 2000. Fazit ist aber, dass eine Videosprechstunde in der Augenheilkunde nur bedingt anwendbar ist, da eine manuelle Spaltleuchtenuntersuchung des vorderen Auges derzeitig nicht ersetzt werden kann.
Anders ist es mit der Übermittlung von Aufnahmen digitalisierter bildgebender Diagnostik. Hier nimmt die Augenheilkunde wohl eine Sonderstellung mit ihren Möglichkeiten ein:
▲ v.l.n.r.: OM | OM-Autofluoreszenz | OCT | OCT-A |NAVILAS-Therapiedokumentation
1998 organisierte die Potsdamer Augenklinik die "1. Refractive Summer Academy" zusammen mit der österreichischen Wetlab-Firma mts in den Räumen der Vision Gallery im Graefe-Haus. Junge Operateure lernten an OP-Mikroskopen neue Techniken und Implantate, wie die Kapselspannringe mit Blenden oder die ICL, kennen.
Hospitationen
Operativ